Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Vertragsgegenstand

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln die Rechte und Pflichten zwischen der 

L. Feith Enterprises Ltd

Stefanou Dimitriou 14

Avli Complex Block C, Wohnung 004

8577 Paphos, Zypern

[email protected]


vertreten durch den Direktor Leonard Feith ( nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden ( nachfolgend „Kunde“) beim Kauf und der Nutzung von digitalen Produkten, insbesondere Onlinekursen, Video-Trainings, Checklisten, Vorlagen, Mitgliedschaften und anderen digitalen Inhalten

Die Produkte werden ausschließlich in elektronischer Form bereitgestellt; Eine physische Lieferung findet nicht statt. Je nach Produkt erfolgt der Zugang zu den Inhalten über:

Der Kunde benötigt für die Nutzung eigene technische Geräte sowie eine funktionierende Internetverbindung. Es liegt in seiner Verantwortung, diese technischen Voraussetzungen zu gewährleisten

2. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge über den Erwerb und die Nutzung digitaler Produkte, die zwischen dem Anbieter und dem Kunden über die Website, den Onlineshop, Plattformen des Anbieters oder sonstige Vertriebskanäle abgeschlossen werden

Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich und schriftlich zustimmt.

Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit in den einzelnen Bestimmungen keine Differenzierung erfolgt. Mit Abschluss des Bestellvorgangs erkennt der Kunde diese AGB als verbindlichen Bestandteil des Vertragsverhältnisses an.

3. Bedingungen des Vertrags

Die Präsentation der digitalen Produkte auf der Website oder auf Verkaufsseiten stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot zum Kauf ab, indem er den Bestellvorgang abschließt und den „Kaufen“-Button anklickt. Bis zum endgültigen Absenden kann er seine Eingaben jederzeit korrigieren.

Nach Absenden der Bestellung erhält der Kunde eine automatisierte Bestellbestätigung, die noch keine Annahme des Angebots darstellt.

Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Bestellung ausdrücklich annimmt, spätestens jedoch mit der Bereitstellung des Zugangs zum digitalen Produkt (z. B. per E-Mail, Login-Freischaltung oder Downloadlink).

Der Zugang zu den digitalen Inhalten wird in der Regel unmittelbar nach dem Zahlungseingang freigeschaltet. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und technische E-Mails empfangen werden können.

Mit Abschluss des Bestellvorgangs bestätigt der Kunde, dass er voll geschäftsfähig ist oder über eine gültige Einwilligung eines Erziehungsberechtigten verfügt.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Preisangaben: Alle angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Bei Käufen eines Verbrauchers in anderen EU-Ländern wird die Umsatzsteuer nach dem Bestimmungslandprinzip berechnet, also anhand des Wohnsitzes des Kunden. Der Anbieter nutzt hierfür – sofern anwendbar – das OSS‑Verfahren (One‑Stop‑Shop). Wird eine Rechnung erstellt, weist sie den im Wohnsitzland des Kunden geltenden Umsatzsteuersatz aus.

Die im Bestellprozess angezeigten Preise sind bindend. Etwaige Zahlungsgebühren (z. B. PayPal‑Gebühren) trägt der Anbieter, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

Zahlungsmethoden: Die Zahlung kann über die im Checkout angebotenen Methoden erfolgen, insbesondere Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift (falls verfügbar), Sofortüberweisung oder weitere Zahlungsarten über Stripe.

Fälligkeit: Der Kaufpreis ist sofort fällig. Wird eine Zahlung abgelehnt oder rückbelastet, gerät der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug.

Raten‑ oder Teilzahlungen (falls angeboten): Der Kunde verpflichtet sich, alle vereinbarten Raten fristgerecht zu zahlen. Bei Zahlungsverzug kann der Zugang gesperrt, Verzugszinsen erhoben und die gesamte Restforderung sofort fällig gestellt werden.

Zahlungsdienstleister: Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Drittanbieter (z. B. Stripe). Es gelten zusätzlich deren Nutzungsbedingungen.

5. Widerrufsrecht / Ausschluss des Widerrufs

Allgemeines Widerrufsrecht: Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein 14‑tägiges Widerrufsrecht.

Ausnahme für digitale Inhalte: Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, sobald der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Kunde  a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags beginnt, und  b) bestätigt hat, dass er mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert.

Anwendung: Der Anbieter macht von dieser gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch. Der Kunde erhält daher sofortigen Zugriff auf digitale Inhalte (z. B. Onlinekurse, Downloads), sobald die Zahlung eingegangen ist und der Kunde der sofortigen Ausführung zugestimmt hat.

Bestätigung durch den Kunden: Mit Absendung der Bestellung erklärt der Kunde,

den sofortigen Zugang zu digitalen Inhalten zu wünschen,

den Verlust des Widerrufsrechts zu akzeptieren und

zustimmen, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt.

Folge: Nach Freischaltung des Zugangs ist ein Widerruf, eine Rückerstattung oder Stornierung ausgeschlossen – auch wenn der Kunde den Kurs nur teilweise oder gar nicht nutzt.

6. Nutzungsrechte und Lizenzbedingungen

Lizenzeinräumung:  Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Nutzung der digitalen Inhalte. Dieses Nutzungsrecht ist auf die Laufzeit des Zugangs beschränkt (siehe Punkt 8) und erlischt mit Ablauf dieser Frist.

Kein Eigentumsrecht:  Der Kunde erwirbt kein Eigentum an den digitalen Produkten. Sämtliche Inhalte bleiben geistiges Eigentum des Anbieters oder des jeweiligen Rechteinhabers.

Zulässige Nutzung:  Die digitalen Inhalte dürfen ausschließlich für den privaten Gebrauch genutzt werden. Untersagt sind insbesondere:

Technische Schutzmaßnahmen:  Der Anbieter ist berechtigt, technische Maßnahmen (z. B. Wasserzeichen, Zugriffsbeschränkungen, Tracking von Mehrfach-Logins) einzusetzen, um Missbrauch zu verhindern.

Sanktionen bei Verstößen:  Bei Verletzung der Lizenzbedingungen behält sich der Anbieter vor, den Zugang zum Produkt zu sperren, Schadensersatz geltend zu machen und rechtliche Schritte einzuleiten.

Zahlungsverpflichtung:  Eine Sperrung aufgrund von Missbrauch entbindet den Kunden nicht von seiner Zahlungspflicht.

7. Zugangsdaten und Nutzungskonto

Für den Zugriff auf bestimmte digitale Produkte ist ein persönliches Nutzerkonto erforderlich. Die Zugangsdaten (E‑Mail‑Adresse und Passwort) werden vom Kunden im Bestellprozess oder bei der ersten Anmeldung erstellt.

Der Kunde verpflichtet sich, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff durch Dritte zu schützen. Eine Weitergabe an andere Personen – auch innerhalb eines Haushalts oder Teams – wird untersagt.

Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die unter seinem Nutzerkonto erfolgen. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung muss er den Anbieter unverzüglich informieren.

Der Anbieter kann das Nutzerkonto vorübergehend oder dauerhaft sperren, wenn

Eine Sperrung aufgrund von Verstößen gegen diese Bestimmungen entbindet den Kunden nicht von seiner Zahlungspflicht.

8. Laufzeit des Zugangs und der Verfügbarkeit

Zugangsdauer:  Die Dauer des Zugangs ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung. Fehlt dort eine abweichende Angabe, erhält der Kunde einen mindestens 12-monatigen Zugang ab Kaufdatum.

Verlängerung und Einschränkung:  Nach Ablauf der Mindestdauer kann der Anbieter den Zugang verlängern, einschränken oder deaktivieren. Ein Anspruch auf lebenslangen Zugriff besteht nicht. Eine Verlängerung über die Mindestlaufzeit hinaus erfolgt freiwillig und begründet keinen künftigen Rechtsanspruch.

Verfügbarkeit:  Der Anbieter bemüht sich um eine hohe technische Verfügbarkeit der digitalen Inhalte, kann jedoch keine durchgehende, ununterbrochene Verfügbarkeit garantieren. Wartungsarbeiten, Updates, Serverausfälle von Drittanbietern oder technische Störungen können zu kurzfristigen Einschränkungen führen. In diesen Fällen haftet der Anbieter nicht für die Störungen.

Längerfristige Störungen:  Bei längeren technischen Störungen, die im Einflussbereich des Anbieters liegen, wird der Zugang entsprechend verlängert oder es wird eine angemessene Ersatzlösung angeboten. Darüber hinausgehende Ansprüche bestehen nicht.

9. Leistungsänderungen und Aktualisierungen

Digitale Produkte sind dynamische Inhalte. Der Anbieter behält sich vor, Inhalte, Module, Strukturen oder Funktionen jederzeit zu aktualisieren, zu erweitern, zu verbessern oder zu überarbeiten, wenn dies für Qualität, Sicherheit, Verständlichkeit oder Aktualität erforderlich ist.

Der Kunde hat keinen Anspruch auf die unveränderte Fortführung einzelner Kursbestandteile, sofern Änderungen den wesentlichen Nutzen des Produkts nicht beeinträchtigen.

Der Anbieter kann Inhalte entfernen oder ersetzen, wenn sie veraltet sind, technisch nicht mehr unterstützt werden, rechtliche Änderungen dies notwendig machen oder Qualitätsverbesserungen bzw. Neue Versionen werden bereitgestellt.

Der Kunde erkennt an, dass diese Anpassungen keinen Mangel darstellen, sondern der üblichen Weiterentwicklung digitaler Inhalte entsprechen.

Zusätzliche Inhalte, Boni oder zukünftige Erweiterungen sind freiwillige Leistungen des Anbieters und begründen keinen dauerhaften Anspruch auf Bereitstellung.

Der Anbieter stellt sicherheits- und funktionsrelevante Updates gemäß den gesetzlichen Vorgaben für den vereinbarten Nutzungszeitraum zur Verfügung.

10. Technische Verfügbarkeit und Support

Verfügbarkeit:  Der Anbieter strebt eine hohe technische Verfügbarkeit der digitalen Inhalte an, kann jedoch keine durchgehende, störungsfreie Nutzung garantieren. Einschränkungen können insbesondere durch Wartungsarbeiten, technische Anpassungen, Ausfälle von Drittanbietern (z. B. Hosting‑ oder Zahlungsdienste) oder durch Internetprobleme auf Seiten des Kunden entstehen.

Ausschluss von Verantwortlichkeit:  Der Anbieter haftet nicht für Unterbrechungen oder Ausfälle, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen. Dazu zählen insbesondere Serverprobleme oder Ausfälle von Thinkific, Stripe, PayPal oder anderen Dienstleistern, regionale Internetstörungen sowie Geräte‑ oder Softwarefehler des Kunden.

Pflichten des Kunden:  Der Kunde hat sichergestellt, dass seine Geräte die technischen Voraussetzungen erfüllen, z. B. eine stabile Internetverbindung, einen aktuellen Browser und kompatible Hardware.

Support:  Bei technischen Problemen stellt der Anbieter einen E-Mail-Support zur Verfügung. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel innerhalb einer angemessenen Frist (typischerweise 48–72 Stunden an Werktagen), ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht. Bei technischen Fragen erreichst Du uns per E-Mail an [email protected].

Kein persönlicher Support:  Ein Anspruch auf persönliche Beratung, telefonischen Support oder individuelle Anleitung besteht nur, wenn dies ausdrücklich Bestandteil des jeweiligen Produkts ist.


11. Haftung

Unbeschränkte Haftung:  Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen

Beschränkte Haftung:  Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten“) ist die Haftung auf den vorhersehbaren, potenziell eintretenden Schaden begrenzt. In allen übrigen Fällen ist die Haftung ausgeschlossen.

Ausschluss bestimmter Schäden:  Der Anbieter haftet nicht für entgangene Gewinne, Umsatzausfälle, indirekte oder sonstige Folgeschäden. Dies gilt gleichermaßen für Datenverluste, sofern diese nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen.

Keine Erfolgsgarantie:  Der Anbieter übernimmt keine Garantie für geschäftliche, finanzielle oder berufliche Erfolge des Kunden; Die Nutzung der Inhalte erfolgt in eigener Verantwortung.

Persönliche Haftung:  Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter oder Erfüllungsgehilfen.


12. Keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Unternehmensberatung

Allgemeine Informationen:  Die in den digitalen Produkten bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Weiterbildung, Inspiration und Wissensvermittlung. Es handelt sich nicht um professionelle Beratung im rechtlichen, steuerlichen, finanziellen oder betriebswirtschaftlichen Sinne.

Keine Beratung:  Der Anbieter erbringt keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder individuelle Unternehmensberatung. Sämtliche Beispiele, Strategien oder Empfehlungen sind allgemein formuliert und ersetzen nicht die Prüfung durch qualifizierte Fachleute (z. B. Anwälte, Steuerberater, Finanzberater).

Eigenverantwortung des Kunden:  Der Kunde ist selbst verantwortlich, rechtliche Anforderungen seines Unternehmens zu prüfen, steuerliche Pflichten im eigenen Land einzuhalten und finanzielle Entscheidungen sorgfältig und eigenverantwortlich zu treffen.

Keine Erfolgsgarantie:  Alle Fallbeispiele, Kalkulationen und Planungen dienen lediglich als demonstrative Beispiele. Individuelle Ergebnisse können erheblich variieren und von zahlreichen Faktoren abhängen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.

Haftungsfreistellung:  Der Anbieter übernimmt keinerlei Haftung für Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen des Kunden, die auf den bereitgestellten Inhalten beruhen. Mit dem Erwerb des digitalen Produkts bestätigt der Kunde, dass er die Inhalte nicht als professionelle Beratung erfasst.

13. Gewährleistung für digitale Produkte

Für digitale Inhalte gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.

Kein Gewährleistungsfall liegt vor bei technischen Problemen, die bereits unter den Voraussetzungen der technischen Verfügbarkeit (siehe Punkt 10) ausgeschlossen sind, etwa wenn der Kunde die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt oder Störungen bei Drittanbietern auftreten.

Der Anbieter gewährleistet, dass die digitalen Inhalte zum Zeitpunkt der Bereitstellung funktionsfähig sind und im Wesentlichen der Produktbeschreibung entsprechen.

Bei berechtigten technischen Mängeln hat der Anbieter das Recht zur Nacherfüllung, z. B. durch erneute Bereitstellung, Behebung des Fehlers oder Bereitstellung eines funktionalen Ersatzes. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder ist sie unverhältnismäßig, kann der Kunde eine angemessene Minderung verlangen. Ein Rücktritt vom Vertrag ist bei digitalen Sofortzugängen grundsätzlich ausgeschlossen, sofern der Kunde dem Verlust des Widerrufs zugestimmt hat.

Der Anbieter übernimmt keinerlei Gewähr für die fachliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von Inhalten, die unternehmerische, finanzielle oder rechtliche Themen betreffen. Die Bewertung dieser Inhalte liegt in der Verantwortung des Kunden.


14. Datenschutz und Umgang mit personenbezogenen Daten

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den entsprechenden Vorschriften Zyperns.

Die zur Vertragsabwicklung erforderlichen Daten (z. B. Name, E-Mail-Adresse, Zahlungsinformationen) werden vom Anbieter und von eingesetzten Dienstleistern nur in dem Umfang verarbeitet, der zur Durchführung des Vertrags erforderlich ist.

Für den Zugriff auf digitale Produkte arbeitet der Anbieter mit Drittanbietern (z. B. Thinkific, Stripe, PayPal). Diese erhalten personenbezogene Daten des Kunden nur soweit notwendig für die technische Abwicklung.

Umfang, Art und Zweck der Datenverarbeitung sowie die Rechte des Kunden (Auskunft, Löschung, Widerspruch, Datenübertragbarkeit etc.) ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die auf der Website abrufbar ist.

Mit der Bestellung erklärt sich der Kunde mit der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden.



15. Vertragsbeendigung, Kündigung und Sperrung

Bei einmaligem Kauf digitaler Produkte (z. B. Onlinekurse, Checklisten, Vorlagen) besteht keine laufende Vertragsbindung, sodass keine Kündigung erforderlich ist.

Für Produkte mit wiederkehrenden Zahlungen (z. B. Abonnements oder Mitgliedschaften) gelten die im jeweiligen Produkt beschriebenen Kündigungsfristen und -modalitäten. Kündigungen können nur über die angegebene Plattform oder schriftlich erfolgen.

Der Anbieter kann den Zugang des Kunden sperren oder kündigen, wenn der Kunde:

Eine Sperrung oder Kündigung aufgrund eines Verstoßes befreit den Kunden nicht von seiner Zahlungspflicht.

Der Anbieter darf Nutzerkonten deaktivieren oder löschen, wenn diese über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden und keine aktive Vertragsbeziehung besteht. Hieraus erwachsen keine Schadensersatzansprüche des Kunden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

16. Ratenzahlung, Abonnements und fortlaufende Leistungen

Ratenzahlungen:  Sofern Ratenzahlungen angeboten werden, gelten die im Bestellprozess genannten Konditionen. Der Kunde verpflichtet sich, alle vereinbarten Raten pünktlich und vollständig zu bezahlen. Gerät der Kunde im Zahlungsverzug, kann der Anbieter den Zugang sperren oder kündigen (vgl. Punkt 15), Verzugszinsen erheben und die gesamte Restforderung sofort fällig stellen.

Abonnements/Mitgliedschaften:  Abonnements verlängern sich automatisch um den jeweils angegebenen Zeitraum, wenn sie nicht fristgerecht gekündigt werden. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig zu kündigen. Nicht genutzte Zugänge oder „vergessene Abos“ berechtigen nicht zur Rückerstattung.

Plattformbedingungen:  Erfolgt die Bereitstellung eines Abos oder einer Mitgliedschaft über Drittplattformen (z. B. Thinkific, Patreon, Stripe Billing), gelten ergänzend die dortigen Vertragsbedingungen.

Beste Angebote und Aktionen:  Promo-Codes, beste Angebote und Aktionen sind zeitlich begrenzt und begründen keinen Anspruch auf Wiederholung oder dauerhafte Verfügbarkeit.


17. Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Streitbeilegung

Rechtswahl:  Es gilt das Recht der Republik Zypern, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher gilt dies nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der zwingende Schutz ihres Heimatlandes entzogen wird.

Gerichtsstand:  Soweit gesetzlich zulässig, wird Paphos, Zypern, als Gerichtsstand für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem AGB oder dem zugrunde liegenden Vertragsverhältnis vereinbart.  Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen , das heißt, sie können an ihrem Wohnsitz oder am Sitz des Anbieters klagen.

Streitbeilegung:  Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr . Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, ein Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle zu betreiben. 

18. Schlussbestimmungen

Form:  Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform, sofern keine gesetzlich weniger strenge Form vorgesehen ist. Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden

Salvatorische Klausel:  Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Regelung am nächsten kommt.

Recht:  Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB jederzeit zu ändern, wenn hierfür sachliche Gründe vorliegen, insbesondere bei rechtlichen Änderungen, Anpassungen der technischen Infrastruktur, Erweiterungen oder Einschränkungen des Produktangebots oder Änderungen von Zahlungsdienstleistern.  Der Anbieter informiert den Kunden über solche Änderungen in Textform (z. B. per E‑Mail). Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.  Für bestehende Verträge gilt dies nicht, wenn der Kunde den Änderungen widersprochen hat und keine zwingenden gesetzlichen Gründe für die Anpassung vorliegen.

Bestandsverträge:  Für bereits abgeschlossene Verträge gelten Änderungen der AGB nur, wenn der Kunde ihnen zustimmt oder wenn sie auf zwingenden gesetzlichen Anpassungen beruhen.

Vertragssprache:  Vertragssprache ist Deutsch, sofern im Bestellprozess nicht ausdrücklich eine andere Sprache vereinbart wurde.

Vertragssprache:   Vertragssprache ist Deutsch, sofern im Bestellprozess nicht ausdrücklich eine andere Sprache vereinbart wurde.